#New Work!
Neue Trends, neue Büros & neue Mitarbeiter:innenbedürfnisse

Grafik zu New Work

Den Status-Quo verändern!

Seit Henry Ford 1926 den 9-to-5-Tag einführte, hat sich nicht viel verändert. Montagfrüh machen wir uns auf ins Büro, acht Stunden später geht’s wieder nach Hause – das wiederholt sich dann insgesamt fünfmal, bis es nach dem Wochenende wieder von vorne beginnt. Seit längerem gibt es verschiedene Ideen, dieses veraltete und bisweilen ineffiziente Schema zu überholen.

#NewWork. Neue Arbeitsweisen für die moderne Gesellschaft, im digitalen Zeitalter.

Die Corona-Pandemie hat bei über 50 % der Betriebe zu einer sprunghaften Zunahme von digitalen Arbeitsformen geführt. #DigitaleTransformation wirkt wie ein Verstärker, besonders das Homeoffice wurde plötzlich flächendeckend möglich – so hat sich die fast tägliche Arbeit im Homeoffice innerhalb von einem Jahr beinahe verdreifacht (1).

Corona fungiert als Katalysator!

Über 75 % der Beschäftigten, die erst in der Corona-Krise regelmäßig im Homeoffice gearbeitet haben, möchten diese Arbeitsform – zumindest teilweise – fortführen. In einer Studie der DAK nannten Arbeitnehmer:innen verschiedene Vorteile des Homeoffice:

  • „Ich kann meine Arbeitsaufgaben genauso gut erledigen.“
  • „Ich finde Homeoffice angenehmer.“
  • „Meine Flexibilität steigt an & ich kann meine Arbeit besser verteilen.“
  • „Ich kann Beruf & Familie besser vereinen.“
  • „Ich spare Zeit durch den Wegfall des Arbeitswegs.“

Dank der vielen Vorteile wird sich Homeoffice in administrativen und in kreativen Berufen fest etablieren (2). 56 % aller Jobs können mindestens partiell im Homeoffice ausgeführt werden (BMWI). Schließlich zählen die Arbeitsergebnisse & nicht die Anwesenheitszeit. Hört sich doch eigentlich ziemlich grandios an, oder?

Kurze Info an unsere Branche – alle nach Hause!

Halt, stopp – ganz so schnell bitte nicht!

Denn für einige bringt die neu gewonnene Flexibilität auch Schwierigkeiten mit sich. Zwischendurch immer kurz arbeiten zu können, bringt Stress mit sich. Ganz zu schweigen von der Doppelbelastung – zum Beispiel durch Kinderbetreuung. So kann das Homeoffice durch die Entgrenzung von Arbeit und Privatem auf Dauer zu einer Belastung werden (Ahlers et. al., 2021, Bonin et al., 2021).

Genau deswegen erwarten 86 % weiterhin geregelte Arbeitszeiten (3). Schwierigkeiten ergeben sich auch in Bezug auf den Datenschutz (2). Wie sicher ist die Synchronisierung des Homeoffice mit der Firmenzentrale? Mitarbeitende müssten mit entsprechender Software ausgestattet werden.

#Neue Mitarbeiter:innenbedürfnisse im Homeoffice. Ganz grundsätzlich erwarten 94 % der 1.000 Befragten einer EY-Studie, im Homeoffice mit der nötigen Infrastruktur ausgestattet zu werden (3).

Neben der Grundausstattung von Laptop & Webcam sind zum Beispiel auch Arbeitsschreibtische denkbar. Voraussetzung ist ein ruhiger Ort– den man ehrlicherweise nicht immer hat.

Trotz der Schwierigkeiten, die das Homeoffice mit sich bringen kann, wollen viele (75 %), die das Homeoffice neu kennengelernt haben, weiter remote arbeiten. Zumindest zu einem gewissen Teil (1). Denn Dank der #Digitalisierung funktioniert die Kommunikation ja auch ganz prima über Teams & Co.

Wird das Büro zu einem Auslaufmodell?

Finanziellen Nutzen für das Unternehmen hätte das Ende der Büros. Wie die PwC (PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) in einer Studie herausfand, planen jetzt bereits 60 % der deutschen Unternehmen, ihre Büroflächen zumindest zu reduzieren – durchschnittlich um ein Fünftel – so werden Kosten eingespart (4).

Aber NEIN, Büros werden nicht so schnell verschwinden. Denn der Mensch ist ein soziales Wesen, welcher Face-to-Face-Kommunikation & das Gefühl, Teil von etwas Größerem, von einem Team, zu sein schätzt.

Das Büro wird nicht unwichtiger, sondern wichtigernur eben in einer anderen Funktion.
„Als ein Ort des Austauschs, der persönlichen Interaktion und der sozialen Einbettung; als der Ort, an dem eine Firma eine Farbe, einen Geruch, eine Gestalt erhält“ (5).

Cawa Younosi, Personalchef des Softwarekonzerns SAP beschreibt das ganze wie folgt: „Wir brauchen die Büros als modernes Lagerfeuer – für den persönlichen Kontakt, für Karrieretipps und sonstigen Austausch“. (4)

#Hybrides Arbeiten

Das Büro muss einfach neu gedacht werden!

Unternehmen wie Google, SAP & die DZ haben sich bereits auf die #Neuen Mitarbeiter:innenbedürfnisse im Büro eingestellt. Bislang hieß die Google-Strategie, das Büro möglichst so zu gestalten, dass Mitarbeiter:innen lange bleiben.

Jetzt darf die Arbeit überall stattfinden – nicht mehr nur an festen Arbeitsplätzen & in Konferenzräumen, sondern in „Team Pods“ (flexibel gestaltbare Räume), im Outdoor-Office, Campfire-Räumen oder eben aus dem Home-Office.

In den Campfire-Räumen setzen sich alle in einem Kreis gegenüber & zwischen den Sitzplätzen stehen große Bildschirme, sodass sich Menschen von überallher zuschalten können (6). #HybridesArbeiten wird möglich gemacht! Alle dürfen so arbeiten, wie es für sie am besten funktioniert & können Ihr volles Potenzial entfalten!

Auch SAP vertritt diese Ansicht. Mitarbeitende wurden nach Ihren Bedürfnissen gefragt. Ziel ist, die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen zu steigern – denn so gibt es zufriedene Kund:innen. Flexibilität wird nun ermöglicht & SAP unterstützt den Arbeitsalltag, wo es nur geht. So gibt es neben den Teilzeitstellen, Home-Office, Kinderbetreuung, ein Fitnessstudio, Denkerzellen und Räume für den freien & eher informellen Austausch (7).

Das Büro der Zukunft ist folglich ein Arrangement verschiedener Arbeitsplätze an unterschiedlichen Orten, das sich an die individuellen Bedürfnisse anpassen lässt (4). Der Trend fürs Büro ist #Desk Sharing „Die Mitarbeiter, die ins Büro kommen, können sich an jedem freien Platz ‚andocken‘ und sind sofort arbeitsfähig.“, so die DZ-Bank-Sprecherin (4).

Aber es gibt eben keine Entweder-oder-Modelle mehr. Flexibilität zwischen Home-Office & Büro! #HybridesArbeiten. Alle können so arbeiten, wie es für Sie am besten funktioniert. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen stehen im Fokus.

Was haben wir bei der biz2byte daraus gelernt?

  • #HybridesArbeiten funktioniert wirklich prima!
    • #Flexibilität im Arbeitsalltag & Erfolge für die Firma lassen sich wunderbar vereinen.
  • Face-to-Face Austausch ist wichtig
    • trotz unserer hybriden Arbeit nehmen wir uns Zeit & Raum für sozialen Face-to-Face Austausch – zum Beispiel bei unseren Camp-Days & in unserem Retreat.
  • Wir brauchen das Büro als Basis
    • Ein Ort der Firmenidentität, der den Spirit anfeuert.
  • Feste Bürotage sind nach wie vor für einige Mitarbeiter:innen wichtig
Foto biz2byte Workshop
biz2byte Arbeiten
Foto biz2byte Konzept erarbeiten

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